Vienna Film Commission

Cry, Baby Cry!

Über ein Jahr lang begleitet der Kinodokumentarfilm CRY BABY, CRY! fünf Familien mit neugeborenen Babys.
Ihre Probleme sind ganz unterschiedlich: Junes und Levi haben keinen Schlaf-Wach-Rhythmus, Konrad ist ein so genanntes „Schreibaby“, Lotta tendiert zu Selbstverletzung und ist ständig in großer Unruhe. Der Sprache noch nicht mächtig, erzählen diese Babys und Kleinkinder so auf ihre ganz eigene Art über ihren Geburtsprozess und ihre schwere Ankunft im Leben. Der Film begleitet die Familien in privater Atmosphäre, bei ihrem Kampf im Alltag, aber auch bei ihrer Auseinandersetzung damit in therapeutischen Sitzungen. So entsteht mit der Zeit ein vorwiegend sprachloser, aber umso ergreifenderer Dialog zwischen den Eltern, die lernen die Ausdruckssprache ihrer Babys zu verstehen, und den Kindern, die ihre Eltern mit deren eigenen Nöten und Schwierigkeiten konfrontieren. Dabei fließen Methoden, wie die "Emotionelle erste Hilfe" nach Thomas Harms, die "Systemische Hörtherapie" und die "Neurophysiologische Entwicklungsförderung" in den Film mit ein.

Projektart
Dokumentation
Produktion
Coop 99 Film, Ulrich Seidl Film
Link
Regie
Antonin Svoboda
ProduzentInnen
Antonin Svoboda, Jessica Hausner, Bruno Wagner, Ulrich Seidl
Produktionsleitung
Bruno Wagner
Drehbuch
Antonin Svoboda
Kamera
Antonin Svoboda, Lisa Ganser, Gabriela Schild