Vienna Film Commission

Prinz Eugen von Savoyen und das osmanische Reich

Zu den Supermächten des barocken Zeitalters zählt neben dem Habsburgerreich auch das osmanische Reich. Die Dominanz des Habsburgerreiches ist gut dokumentiert, aber über das osmanische Reich und dessen Kultur wissen wir nur wenig. Waren anfangs die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen diesen beiden Reichen vorherrschend und für ihre Beziehungen bestimmend, so begann man doch im Laufe der Zeit einander zu respektieren und beeinflusste sich gegenseitig in Kultur, Literatur, Mode, Technik und Wissenschaft. Die beiden Protagonisten dieses Doku-Dramas, Prinz Eugen von Savoyen-Carignan und Emetullah Rabia Gülnûsch Sultan, sind herausragende Figuren ihrer Zeit. Während Prinz Eugen als Kind Vernachlässigung - wohl auch Missbrauch - ausgesetzt war, wurde Gülnûsch in Kreta ihren Eltern entrissen und wurde in den Harem des Sultans verkauft. Für beide war der Aufstieg beispiellos. Während Prinz Eugen als Flüchtling vom Hof Ludwig XIV. zu höchsten militärischen und politischen Ehren kam, wurde Gülnûsch Favoritin des Sultans, gebar ihm 2 Söhne und bekleidete das einflussreiche Amt der Sultanmutter. Anhand der beiden Protagonisten, werden die historischen Entwicklungen nachvollzogen.
Förderungen: Filmfonds Wien

Projektart
Dokumentation
Produktion
pre tv
Link
Regie
Heinz Leger
ProduzentInnen
Nikolaus Wisiak
Produktionsleitung
Gregor Schmalix
Drehbuch
Martin Betz
Kamera
Philipp Kaiser
Ton
Rene Schuh
Kostüm
Caterina Czepek
Maske
Helene Lang
Szenenbild
Conrad Reinhardt