Vienna Film Commission

Oberst Redl. Spion aus Leidenschaft

Der eine war der Meister der Reportage, der andere ein sogenannter Meisterspion. Ihre Geschichten sind eng miteinander verbunden. Der eine, Egon Erwin Kisch, der berühmte "rasende Reporter" aus Prag, machte den Fall des anderen, des Oberst Alfred Redl, der jahrelang für die Russen spionierte, erst bekannt. Kisch konnte in seiner journalistischen Arbeit die Vertuschungsversuche der k. u. k. Armeeführung geschickt unterwandern. So kam der Fall mit all seinen pikanten Details im Mai 1913 an die Öffentlichkeit. Diese Affäre blieb fast 100 Jahre geheimnisumwittert und viele Details unentdeckt. Der Film begibt sich auf eine Spurensuche nach den wahren Hintergründen des Fall Redls und gestattet einen Blick in die Person des k. u. k. Geheimdienstchefs. Anhand der letzten Stunden von Alfred Redl werden die Motive des Spions offenbar - der verzweifelte Versuch, eine zerbrochene Liebschaft mit einem jungen Leutnant aufrechtzuerhalten, sowie Redls eigentliche Triebfeder, die Habgier.
Förderungen. Filmfonds Wien, BMUKK

Projektart
Dokumentation
Produktion
metafilm
Link
Regie
Fritz Kalteis & Gerhard Jelinek
ProduzentInnen
Michael Cencig
Drehbuch
Martin Betz
Kamera
Franz Riess