Vienna Film Commission

Meine Schwester

Ein Mord und der Besuch der verstorben geglaubten Schwester verwirren das geregelte Leben einer schrulligen Ladenbesitzerin.

Katharina Wallner führt einen kleinen Laden mit alten Filmplakaten, Programmheften und Filmrelikten in Wien. Sie bekommt fast täglich Besuch von der 10 jährigen Lena. Gerne erzählt ihr dann Katharina von ihrer Schwester, der berühmten Sängerin Hannah Laval, die vor Jahren angeblich Selbstmord in Argentinien beging. Das Haus in dem Katharinas Laden angesiedelt ist, gehört dem rücksichtslosen Heinz Beran. Er will das Haus abreißen. Doch Katharina weigert sich den Laden zu schließen. Berans Vater hat ihr damals einen Vertrag mit lebenslangem Bleiberecht gegeben. Beran droht ihr und macht ihr mit Hilfe des Hausmeisters Schlenzer durch kleine und größere Bosheiten das Leben zur Hölle. Lenas Mutter Larissa ist Ukrainerin. Sie hat ein Verhältnis mit Beran. Eines Nachts hört Lena, dass ihre Mutter von Beran geschlagen wird. Sie läuft zu Katharina und bittet sie die Polizei zu rufen. Doch Katharina ist verwirrt und überfordert, denn in derselben Nacht erhält sie Besuch von ihrer tot geglaubten Schwester, der mondänen Hannah Laval. Am nächsten Morgen wird Beran im Hof des Hauses tot aufgefunden. Der ermittelnde Kommissar Graumann wird auf den Fall angesetzt. Hauptverdächtige ist Larissa. Berans Kollege Velocek vermutet Notwehr, da Larissa offensichtlich von Beran geschlagen wurde. Die Ermittlungen führen Graumann auch zu Katharina. Er findet Gefallen an der schrulligen Frau und teilt mit ihr den Fable für alte Filme. Aufgrund zahlreicher Indizien erhärtet sich schließlich aber der Verdacht, dass Hannah, Katharinas Schwester, Beran ermordet hat. Hat sie den Mord für ihre Schwester begangen? Katharina bekommt nach einem
ausführlichen Gespräch mit Hannah Zweifel an deren Unschuld. Als Kommissar Graumann eines Tages Hannah zur Rede stellen will, erkennt er die absolute, unglaubliche Wahrheit…

Projektart
TV-Film
Produktion
Mona Film
Link
Regie
Sascha Bigler
DarstellerInnen
Christiane Hörbiger, Maresa Hörbiger, August Zirner u.v.m.
ProduzentInnen
Thomas Hroch, Gerald Podgornig
Herstellungsleitung
Alfred Strobl
Produktionsleitung
Thomas Pascher
Aufnahmeleitung
Ulli Schiefer (AL), Attila Corbaci (Motiv-AL), Mathias mayer (Set-AL)
Produktionskoordination
Gabi Stefansich
Drehbuch
Axel Götz, Regiefassung Sascha Bigler
Kamera
Gero Lasnig
Licht
Stefan Gauss
Ton
Thomas Schmidt-Gentner
Kostüm
Caterina Czepek
Maske
Martin Geisler, Claudia Herold
Szenenbild
Bertram Reiter
Schnitt
Britta Nahler
Casting
Nicole Schmied Casting
Drehstart
15.02.2011
Postproduktion Start
17.03.2011
Fertigstellung
14.11.2011