Vienna Film Commission

Meine Oma ist die Beste

Henriette von Dietrichstein leitet mit strenger Hand ein großes Unternehmen. Ihr Neffe Alfred ist ihr Stellvertreter. Seine Frau Beate kann es kaum erwarten bis ihr
Mann die Ruder in die Hand nimmt. Doch noch denkt Henriette längst nicht an ihre Pensionierung. Sie hat ihr Leben ihrem Unternehmen gewidmet, nachdem ihr Mann schon sehr früh verstorben ist.
Für ihre Tochter Luise hatte sie daher wenig Zeit. Sie schickte sie auf die besten Internate und Schulen in der Hoffnung, dass sie eines Tages in ihre Fußstapfen tritt. Doch Luise verliebte sich in einen Brasilianer und verließ vor Abschluss ihres Studiums Deutschland um nach Brasilien zu gehen. Seither hat Henriette nie wieder etwas von Luise gehört. Das hatte zur Folge, dass sich Henriette noch mehr in ihre Arbeit stürzte und alleine in ihrer Villa lebt. Nur ihre Haushälterin Rosa und ihr treuer Anwalt Richard haben Zugang zu ihr. Da steht eines Tages das kleine brasilianische Mädchen Evita vor ihr und Henriette erfährt, dass sie ihre Enkeltochter ist. Henriette will davon nichts wissen, doch Richard überzeugt sie das Mädchen anzuhören. Evitas Mutter Luisa ist bei einem Brand gestorben. Die einzig lebende Verwandte ist Henriette. Wohl oder übel muss Henriette Evita ins Haus lassen. Vorübergehend, soviel sollte klar sein. Und mit Evita kommt Leben in die kalten Räume der Villa. Fast könnte man meinen, dass Henriette plötzlich das Lächeln gelernt hat. Nach und nach entwickelt sich eine warmherzige Beziehung zwischen Henriette und Evita. Richard beobachtet das mit großer Freude. Doch für Beate, Alfreds Frau, ist Evita eine Bedrohung. Und so schmiedet sie eine perfide Intrige um das Mädchen wieder los zu werden. Sie will beweisen, dass Evita eine kleine Betrügerin und keinesfalls Henriettes Enkelin ist. Dass ihre Freundin Else bei der Jugendfürsorge arbeitet, kommt ihr dabei zugute. Henriette, die Evita immer mehr ins Herz schließt, setzt nun alles daran Evita nicht mehr zu verlieren.

Projektart
TV-Film
Produktion
Lisa Film
Link
www.lisafilm.at
Regie
Sigi Rothemund
DarstellerInnen
Christiane Hörbiger, Peter Weck, Marianne Mendt, Andrea Eckert, Elisabeth Lanz, Mathias Herrmann, Luna Schaller, Ludwig Kaschke, Werner Prinz u.v.m.
ProduzentInnen
Prof. Karl Spiehs
Herstellungsleitung
Alfred Strobl
Produktionsleitung
David Spiehs
Aufnahmeleitung
Karin C. Berger
Produktionskoordination
Henrike Grausgruber
Drehbuch
Erich Tomek
Kamera
Peter Zeitlinger
Licht
Thomas Hollaus
Ton
Michael Wollmann
Kostüm
Caterina Czepek
Maske
Martin Geisler, Claudia Herold
Szenenbild
Bertram Reiter
Schnitt
Uschi Erber
Casting
Nicole Schmied
Drehstart
02.08.2010
Postproduktion Start
03.09.2010