Vienna Film Commission

Ciao Chérie

Ciao Chérie erzählt von Menschen in einem Wiener Call Shop. Kabinentelefongespräche über große Entfernungen, Geldüberweisungen in die Heimat, Reparaturen von Tele-Kommunikationsgeräten, das finanzielle Überleben und die Suche nach Nähe halten die ProtagonistInnen auf Trab.
Der Film folgt der Faszination für den filmischen Raum, den der Apparat Telefon eröffnet. Menschen befinden sich in der Kabine, sind aber an zwei Orten zugleich. Einerseits physisch im Call Shop andererseits an dem Ort, an dem sich die Person befindet, mit der sie telefonieren. Wie mit der Nabelschnur verbindet das Kabel mit der Heimat, der Familie, der geliebten Person oder mit dem Streitobjekt auf der anderen Seite des Drahts. Eine Weltreise im Ton, ein einziger Raum im Bild.

Projektart
Kino-Spielfilm
Produktion
Nina Kusturica Projects
Link
Regie
Nina Kusturica
ProduzentInnen
Nina Kusturica
Produktionsleitung
Nora Friedel
Drehbuch
Nina Kusturica
Kamera
Michael Schindegger
Ton
Andreas Pils
Schnitt
Julia Pontiller, Nina Kusturica