Vienna Film Commission

Amour fou

"Amour Fou" ist inspiriert durch das Leben und den Tod des Dichters Heinrich von Kleist und seiner Sterbepartnerin Henriette Vogel. Der Film soll aber kein biografisches Portrait sein, sondern ist als Parabel auf die Ambivalenz der Liebe zu lesen.
"Amour Fou" behandelt die Ambivalenz und die Absurdität, die dem Unterfangen, aus Liebe gemeinsam Selbstmord zu begehen, inne wohnen. Es geht um den Wunsch, durch die Liebe den unausweichlichen Tod zu überwinden: nicht alleine sterben zu müssen und zu zweit dem übermächtigen Schicksal entgegenzutreten, indem man gemeinsam den eigenen Tod bestimmt. Absurd daran ist jedoch, dass die gemeinsame Tat doch nicht gemeinsam sein kann, da die Liebe wankelmütig und ambivalent ist und jeder letztlich alleine stirbt.
Basierend auf dem historischen Doppelselbstmord Heinrich von Kleists mit Henriette Vogel im Jahr 1811.
Förderungen: Filmfonds. Wien, Österreichisches Filminstitut

Fertigstellung: Frühjahr 2014

Projektart
Kino-Spielfilm
Produktion
coop99
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ProduzentInnen
Antonin Svoboda
Drehbuch
Jessica Hausner
Kamera
Martin Gschlacht
Schnitt
Karina Ressler