Vienna Film Commission

42. Branchenstammtisch

Beim 42. Branchenstammtisch der Vienna Film Commission informierten Ing. Andreas Scholz und Angelika Drazdal über die Rahmenbedingungen für Dreharbeiten im Zuständigkeitsbereich der Wiener Linien.

Filmaufnahmen sind grundsätzlich anmeldepflichtig und werden gegebenenfalls von den MitarbeiterInnen der Wiener Linien entgeltlich begleitet. Aufnahmen im Linienbetrieb sind in der Zeit von 9:00 bis 14:30 und ab 18:00 möglich. Samstag, Sonn- und Feiertag kann der Dreh ab 9:00 ganztägig bewilligt werden. Dreharbeiten mit betriebseinschränkenden Maßnahmen sind während der Betriebszeit grundsätzlich nicht möglich. Die Benutzung von Scheinwerfern, Dolly, Kran etc. sind ausschließlich während der Betriebssperre möglich.

Anfragen für Drehgenehmigungen müssen mindestens fünf Werktage vor Drehbeginn, Motivbesichtigungen mind. 14 Tage vor Drehtermin erfolgen. Bei aufwändigeren Drehvorhaben sollte eine Vorlaufzeit von mindestens drei bis vier Wochen kalkuliert werden. Die Kosten gestalten sich individuell, abhängig von den Anforderungen. Für Studierende gibt es einen Rabatt von 30%.

Neben den üblichen Motiven wie U-Bahnstationen, Straßenbahnstationen und Autobusstationen können auch Fahrzeuge für Innen- und Außenaufnahmen, ein Revisionsgang für Verfolgungsjagden, Treppenaufgänge u.a. genutzt werden. Außerdem stehen einige Betriebsbahnhöfe (Erdberg, Spittelau, Heiligenstadt) als Drehmotiv zur Verfügung.

Im Stationsbereich gibt es keine Stromanschlüsse. Es muss ein eigenes Stromaggregat (keine Dieselaggregate) mitgebracht werden. Anträge für Dreharbeiten mit rassistischen, religiösen oder parteipolitischen Inhalten werden grundsätzlich abgelehnt.